Fahrten & Touren – Galerie

21. August 2021 – Wilde Wege vom Zwercheck zum Osser

Der Große Osser mitsamt seinem nur wenig kleineren Bruder ist schon ein ganz Besonderer unter den Bayerwaldbergen. Wie kein anderer beeindruckt er durch bizarre Felsformationen und in den Himmel ragende, überhängende Platten, getürmt, geschichtet und gefaltet aus Glimmerschiefer und Quarzit. Diese geologische Besonderheit verleiht ihm seine Unverwechselbarkeit und überrascht mit teilweise sehr alpin anmutenden, anspruchsvollen Pfaden.

Gestartet sind wir vom Scheibensattel über einen angenehmen Waldaufstieg hinauf zum Svaroh, 1333 m, dem tschechischen Pendant zum Zwercheck. Von beiden genießt man wundervolle Aussichten. Kleinere Felsgipfel wie diese und geniale Weitblicke haben uns auf dem gesamten Weg begleitet – und wir haben nichts davon ausgelassen. Der steinige Grenzpfad wird zum Großen Osser hin immer felsiger und fordernder. Da kommt dann das hinter dem Gipfel versteckte Osserschutzhaus grad recht.

Das nächste Highlight im wahrsten Sinn des Wortes war der Kleine Osser, spitz, steil und mit wenig Platz am Gipfel für so viele Besucher gleichzeitig. Umso großzügiger und bunter präsentierte sich die Osserwiese – bei guter Thermik ein beliebter Startplatz für Gleitschirmflieger. Der weitere Abstieg durch den Wald bis zum Ossersattel ließ die meisten noch nicht ahnen, welch ein Traumpfad noch folgen sollte. Der Einstieg dazu ist als „Weg“ kaum bis gar nicht wahrnehmbar. Anfangs galt es, mit etwas Kraxelei, mehrere große Felsblöcke zu überwinden – aber auch das wurde von allen, wie bereits auf der gesamten Wanderung, bravourös gemeistert, wobei durchaus bemerkenswerte Techniken zu beobachten waren…! Im weiteren Verlauf entlang des felsigen Bergrückens aber wurde der Pfad deutlicher und leichter zu begehen. Trotz der Herausforderungen meine ich, schöner kann ein Steig kaum sein. Er führt bis zum Bergkircherl Maria Hilf, und von da an ging’s wirklich nur noch runter, ohne besondere „Vorkommnisse“, über Waldpfade, Wiesenwege und Sträßchen bis hinein nach Lam, wo uns nach einer sportlichen Wanderung mit fast 600 Hm im Aufstieg und 1000 Abstiegsmetern am Marktplatz einige Gasthäuser zur wohlverdienten Schlusseinkehr empfangen haben.

Und was ich noch nicht erwähnt habe – dies alles fand statt bei prächtigstem Wanderwetter, es hätte nicht besser sein können. Vielen Dank, dass Ihr alle dabei wart auf diesen wilden Wegen!

Jutta Frosch

04. Oktober 2020 – Soinwand – Lacherspitz – Wildalpjoch und Käserwand

4-Gipfel-Tour über die „stillen und wenig begangenen“ Nachbarn des Wendelstein (so hatte ich die Tour zumindest angekündigt … ). Nein, so richtig still war’s nicht an diesem sonnigen Sonntag. Davor Orkan, danach Regen – wem könnte man es da verdenken, wenn er/sie genau diesen einen Traumtag für eine Bergwanderung nutzt … wir waren ja schließlich auch da. Schön war’s auf alle Fälle.

Auch die nicht vorhandene Hütteneinkehr wurde locker verschmerzt bei unserer Rast auf der Soinwand mit brillanten Ausichten und Espresso-Catering.


26. September 2020 – Über den Kaitersberg / Bayerischer Wald

22. August 2020 – Felsen und Aussichten auf dem Alpinen Steig

09. August 2020 – Betzenstein – Plech – Höhlenweg – Neuhaus

So ein Höhlenweg hat was … wie natürliche Kühlschränke reihen sich die Höhlen auf und sorgen für willkommene Abkühlung… aber nicht nur …



19. Juli 2020 – Am felsigen Ufer der Donau

 

28. September 2019 – Wilde Wege über den Großen u. Kleinen Arber

Wanderung im Bayerischen Regenwald

 

14. September 2019 – Feldberg und Stripsenkopf – Kaisergebirge

15. Juni 2019 – Notkarspitze – Ammergauer Alpen

 

Mädelstour  – 26. Mai 2019 – Brünnstein